Männer
3. Juni 2013
  • 16.Spieltag Kreisoberliga Altmark/Ost

+++ KREISMEISTER 2013 +++

FSV Havelberg - Eintracht Walsleben 12:0 (6:0)


Havelberg (tl). Nach dem Schlusspfiff von Schiedsrichter Andreas Last kannte der Jubel im Havelberger Sportforum keine Grenzen mehr. Der FSV Havelberg ist mit dem 12:0-Heimsieg gegen Eintracht Walsleben in die Landesklasse aufgestiegen!!! Und das feierten alle Beteiligten auch dementsprechend am letzten Samstag.

 

Zum Spiel

 

Zu Beginn ließ der Gast auf sich warten, was in einigen FSV-Spielern die Wut aufstiegen ließ. Erst um 15:05 Uhr kam die Mannschaft um Andreas Schmidt in Havelberg an. So konnte der Anstoß der Kreisoberliga-Partie mit 45 Minuten Verspätung erfolgen. Was den FSV aber nicht sonderlich störte, denn in den Anfangsminuten brannte man schon ein regelrechtes Feuerwerk ab. Walsleben war von Beginn an nur auf Schadensbegrenzung aus und stellte sich tief hinten rein. Wenn Walsleben mal den Ball hatte, wurde dieser ohne Sinn und Verstand nach vorne gebolzt. Das stellte den FSV nicht vor sonderlich große Probleme.

 

Bereits in der ersten Minute traf Benjamin Döring zur frühen 1:0-Führung (nach 23 Sekunden). Nachdem Möbius und Schluricke das Tor nicht trafen, war es erneut Döring, der auf 2:0 erhöhte (9'). Walsleben kam in der zwölften Minuten das erste Mal vor das Havelberger Gehäuse. Der Schuss touchierte zwar die Querlatte, aber Herper hätte den Ball auch gehabt. Das 3:0 folgte in der 18. Minute. Döring zog trocken ab und der Ball landete unhaltbar im unteren Toreck. Schluricke ließ in der 20. Minute einen Hundertprozenter liegen, machte es aber  eine Minute später schon besser. S.Leppin brachte eine Hereingabe an den Mann und Schluricke brauchte nur noch einschieben - 4:0 (21').  Es folgte ein bisschen Leerlauf bis zum 5:0. Allerdings spielte sich der FSV in dieser Zeit neun Tormöglichkeiten heraus, die alle samt zum Tor hätten führen müssen.

 

Das 5:0 besorgte erneut Schluricke, nachdem er eine Flanke von Möbius mit dem Kopf ins Tor wuchtete (38'). Kurz vor der Pause war S.Leppin auf der Außenbahn geschickt worden. Mit seiner Hereingabe konnte Möbius viel anfangen und traf zum 6:0-Halbzeitstand. Nach dem Pausentee brauchte es ein wenig bis der FSV wieder seine volle Durchschlagskraft fand. In der 62. Minute, nach einem Dreifachwechsel, brachte ein Ballgewinn in der eigenen Hälfte das 7:0. Stamer spielte zu Brecht. Dieser zu Gennermann, der weiter zu S.Leppin, ehe Döring diese Ballstaffette abschloss. Auch das 8:0 war mustergültig über Gennermann und S.Leppin herausgespielt. Wieder stand Döring in der Mitte frei und vollendete eiskalt.

 

Das 9:0 bereiete der Vorbereiter vom Dienst am heutigen Tag S.Leppin vor. Diesmal stand Gennermann in der Mitte und schob locker ein (73'). Eine Viertelstunde vor Schluss zirkelte Dreisow einen Ball mit dem Außenrist in den Winkel - 10:0 (75'). Döring nahm in der 80. Minute den zweiten Ball direkt und traf mit seinem sechsten Tor zum 11:0. Den Schlusspunkt unter diese Partie setzte Bröker, der ein Solo zum 12:0 abschloss. Der Rest war nur noch Jubel, Trubel, Heiterkeit.

 

Fazit

 

Nach einer einseitigen Partie konnte der FSV am Ende einen völlig verdienten 12:0-Heimsige einfahren. Mehr muss man zu diesem Spiel nicht sagen. In der nächsten Woche bestreitet der FSV sein letztes Heimspiel in dieser Saison gegen KSG Berkau.

 

Aufstellung

Impressionen