Männer
21. Mai 2013
  • 25.Spieltag Kreisoberliga Altmark/Ost
TuS Wahrburg - FSV Havelberg 1:5 (1:3)   Havelberg (tl). Die Höhe des Ergebnisses täuscht etwas über den Spielverlauf hinweg. Bei besserer Chancenauswertung auf beiden Seiten, wäre durchaus das ein oder andere Gegentor für die Havelberger aber auch für die Wahrburger möglich gewesen. Eine Niederlage für die Domstädter stand jedoch aufgrund der spielerischen Überlegenheit nicht zur Debatte. Bruder "Leichtfuß" machte es dem FSV an diesem Spieltag schwer, die Linie, die man in den ersten zehn Minuten bereits gefunden hatte, über die gesamte Spielzeit zu behalten. Am Ende stand ein hoher 5:1-Auswärtssieg zu Buche, dem FSV-Trainer Marx allerdings nicht viel abgewinnen konnte.   Zum Spiel   Der FSV begann wie die Feuerwehr und hatte gegen hoch stehende TuS-Kicker in den Anfangsminuten keine Probleme die Abwehr zu überspielen und sich Torchancen zu erarbeiten. Dadurch kam der FSV durch einen schnell ausgeführten Freistoß, den Bröker in die Mitte passte und Awad vollendete zum frühen 1:0 (2'). Mit der zweiten Chance war es erneut Bröker, der sich als linker Verteidiger in die Offensive mit einschaltete. Nach einer feinen Doppelpass-Kombination stand er frei vor dem Wahrburger-Keeper und hatte keine Mühe auf 2:0 zu erhöhen.   Anschließend verlor der FSV zusehends den Faden. Das lag vor allem an der sehr mangelhaften Chancenverwertung des FSV, der gut funktionierenden Abseitsfalle des TuS und dem fehlenden Engagemant und Biss einiger FSV-Kicker. So stand Möbius knochenfrei vor dem Wahrburger-Gehäuse, köpfte jedoch nur über das Gehäuse. Auch danach war er nicht konsequent im Abschluss, ähnlich wie S.Leppin in der 19. Minute. Nachdem Awad und Nowak eine Doppelchance ausließen, kam der TuS das erste Mal gefährlich vors FSV-Tor. Eine Fehlerkette in der Havelberger Hintermannschaft brachte kurze Zeit später den Anschlusstreffer. Döring und Bröker ließen einen TuS-Angreifer auf der linken Seite gewähren und zum Flanken kommen. Rateitschak stand letztlich falsch und Leske hatte keine Mühe zum 1:2 einzuschieben.   Nachdem Awad und Nowak erneut Chancen zum 3:1 liegen ließen, platzte FSV-Trainer Marx kurze Zeit später der Kragen. Nowak war allein auf TuS-Keeper Santura marschiert, ließ sich jedoch viel zu viel Zeit und legte den Ball am Ende quer, anstatt selbst abzuschließen. So konnte die Wahrburger-Abwehr klären. Die anschließende Ecke brachte Döring gut in den Stendaler-Strafraum. Dort stand Toni Leppin richtig und köpfte in der 37. Minute zum 3:1. Mit einer vergebenen Chance von Awad nach Flanke von Rateitschak ging es mit diesem Ergebnis in die Kabinen.   Nach dem Pausentee war es Nowak, der die erste Offensiv-Aktion besaß, allerdings am TuS-Keeper scheiterte. Ähnlich sah es bei Möbius und Döring aus (48', 50'). In der 52. Minute schickte Nowak Sven Leppin auf die Reise. Dieser ließ sich die Chance diesmal nicht nehmen und erhöhte in der 52. Minute auf 4:1. Anstatt das ergebnis in die Höhe zu schrauben, wurde die Partie ausgeglichener. Vor allem weil der FSV sich immer wieder haarsträubende Fehler leistete. So hätte in der 69. Minute ein Fehler von T.Leppin fast zum zweiten Wahrburger Treffer geführt.   Nachdem der FSV und Wahrburg weitere Möglichkeiten ausließen, war es Möbius der den Schlusspunkt unter diese Partie setzte. Dreisow spielte Engel frei, der energisch nachsetzte und sich den verlorenen Ball zurückeroberte. Anschließend passte er quer auf Möbius, der alle Wahrburger-Spieler ausstiegen ließ und keine Mühe hatte zum 5:1 einzuschieben. Nach einem Havelberger Konter in der Schlussminute hätte Engel nach halbherzigem Angriff von S.Leppin das halbe Dutzend auf dem Fuß. er traf den Ball jedoch nicht richtig.   Fazit   Mit einem deutlichen Sieg gegen eine nie aufgebende Wahrburger-Mannschaft konnte der FSV am Wochenende seinen Vorsprung auf die Zweitplatzierten Dobberkauer auf sieben Punkte ausbauen. Das Spiel des FSV an sich in Wahrburg war allerdings kein Leckerbissen für die zahlreich mitgereisten FSV-Fans. Dies sollte man in Zukunft anders gestalten, will man die Anhängerschaft nicht verärgern. Ebenfalls muss man sich in den kommenden Spielen, gerade beim Auswärtsauftritt gegen die SpG BSC Stendal/ Lok II, steigern, wenn man in zwei Wochen den Aufstieg feiern möchte. Solange hat man noch nichts erreicht und muss eine Schippe drauf packen.   Aufstellung Impressionen