Männer
19. Januar 2013
  • Rückschau auf die Hinserie

FSV Havelberg marschiert im Eiltempo Richtung Landesklasse


Stendal (ume) . Ebenfalls nicht ganz unerwartet stehen die Teams von Goldbeck II und Bismark II im  Tabellenkeller. Der FSV Havelberg thront auf dem ersten Rang. Zunächst sah es nach einem lockeren Alleingang der Havelstädter aus. Bis zum siebten Spieltag gewann der FSV sämtliche Partien. Dann  ab es zwei Ausrutscher. Zunächst spielte die Marx-Elf Remis gegen Krüden/ Groß Garz. Am folgenden Spieltag hieß es 0:2 in Uetz. Den höchsten Saisonsieg gab es beim 12:1 gegen Wahrburg. Havelberg stellt mit 65 erzielten Treffern den besten Angriff und mit sieben Gegentoren auch die beste Abwehr.

 

Verfolger Dobberkau hat zwei Zähler weniger, aber auch schon ein Spiel mehr ausgetragen. Mit dem Angriffsduo Lars Lewi und Christopher Schröder haben die Preußen das torgefährlichste Duo der Liga. Die Schönhoff -Elf hat einen Treffer weniger als Havelberg erzielt. Im direkten Duell mit dem Spitzenreiter verlor Dobberkau 0:1. Außerdem gab es eine weitere Niederlage bei Krüden/Groß Garz sowie zwei Unentschieden. Der höchste Sieg war ein 11:1 gegen Goldbeck II.

 

Noch in Schlagdistanz zu den führenden Teams sind der VfB Elbe Uetz und Aufsteiger Krüden/Groß Garz. Wie schon in der Vorsaison lieferte Uetz eine starke Hinrunde ab. Die Spielvereinigung hat durch den Zusammenschluss an Qualität gewonnen und dies mit den Ergebnissen gegen das Führungsduo unterstrichen.

 

Mit den fünftplatzierten Griebenern beginnt das breite Mittelfeld. Der SVG hielt zunächst Anschluss nach oben, hat diesen im Verlauf der Serie verloren. Auf den folgen Plätzen sind Berkau und die SG BSC/Lok Stendal II. Besonders die Spielgemeinschaft liegt hinter den Erwartungen zurück. Nach zwei Siegen zum Auftakt, durchschritt die Müller-Elf ein ziemliches Wellental. Dagegen hat sich die KSG gegenüber der Vorsaison gesteigert. Kickers Seehausen startete auf Grund personeller Probleme mit fünf Niederlagen. Anschließend ging es mit sechs Siegen in Folge mächtig nach oben, bevor die Serie eim BSC/ Lok Stendal II riss.

 

Dicht gedrängt hinter den Kickers stehen Schönhausen, Rossau, Klietz, Wahrburg und Walsleben. Die Teams zeigten wechselhafte Leistungen, dürften aber mit dem Abstieg nichts zu tun haben. Dieser wird zwischen Empor Kamern, TuS Bismark II und Blau-Gelb Goldbeck II ausgespielt. Empor besiegte beide Kontrahenten im direkten Vergleich. Bismark II ist durch Probleme beim  Landesligateam in diesen Sog gerutscht. Goldbeck II holte seine drei einzigen Punkte durch den Erfolg im Derby gegen Walsleben.

 

Quelle: Volksstimme vom 19. Januar 2013