Männer
17. Juni 2012
  • 30.Spieltag Kreisoberliga Altmark/Ost
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FSV Havelberg - Rossauer SV 8:0 (4:0)


Havelberg (tl). Am letzten Spieltag der diesjährigen Kreisoberliga-Saison verabschiedete sich der FSV Havelberg von seinen Fans gegen den Rossauer SV. Für beide Mannschaften war vor Spielbeginn nicht ganz klar, ob überhaupt gespielt werden konnte, denn beide hatten große Personalprobleme zu verkraften. Beim FSV standen gegenüber der Vorwoche Stamer (privat), Gennermann (Arbeit) und Gieseler (Nasenbeinbruch) nicht zur Verfügung. Bei Rossau musste sogar Trainer Christian Schulze die Töppen schnüren. Dennoch waren die Domstädter gewillt sich positiv von den eigenen Fans zu verabschieden.

 

Zum Spiel

 

Der FSV übernahm von Beginn an die Initiative, auch weil sich Rossau ab der ersten Minute tief hinte rein stellte und nur auf Konter lauerte. Die ersten Chancen konnten noch nicht genutzt werden, doch nach einer Ecke von Döring, bei der zuvor Sven und Toni Leppin den Ball verfehlten, kam Marcus Nowak am zweiten Pfosten an den Ball. Sein Schuss wurde von einem Rossauer unhaltbar für Torwart Roger abgefälscht, sodass es früh 1:0 hieß. Anschließend wollte der FSV, der während der gesamten Spielzeit nur eine Torchance zuließ, aus einer sicheren Defensive das Spiel bestimmen. Dies gelang auch eindrucksvoll. Wieder nach einer Ecke folgte das 2:0 für den FSV. Dörings Eckball ließ Roger fallen. T.Leppin erkämpfte sich den Ball zurück und legte auf Döring. Dieser spielte mit Dreisow im Strafraum Doppelpass und der Havelberger Linksaußen schoss überlegt zum 2:0 ein. Mitte der zweiten Hälfte wurde Bröker im Strafraum gefoult. Den Strafstoß netzte T.Leppin in Abwesenheit des sonstigen Schützen Gieseler, zum 3:0 in die Maschen. Den Schlusspunkt unter Hälfte eins setzte wiederum Döring mit dem 4:0.

 

Nach diesmal lobenden Worten des Trainers folgte in Hälfte zwei das gleiche Bild. Es dauerte doch etwas bis das 5:0 fiel. Nowak stand nach einer Flanke von Rateitschak knochenfrei im Strafraum und konnte mit dem Kopf das nächste Tor für die Domstädter erzielen. Nun lief der Ball weitesgehend über den agilen Schluricke, der des Öfteren den Abschluss suchte. Doch auch an diesem Tag hatte er nicht genug Zielwasser getrunken und konnte nach einer Flanke von Nowak seinen Kopfball nicht im Tor unterbringen. Anschließend war er dann etwas zu eigensinnig. Anstatt den besser postierten Nowak zu bedienen, schloss er selber ab. Doch auch diesmal hatte der Torwart etwas dagegen und kam gerade noch mit den Fingern an den Ball. Nach einer weiteren Ecke hatte Dreisow zwischenzeitlich das 6:0 erzielt, als er sich im "Fünfer" von seinem Gegenspieler davon schlich und vor Roger mit dem Kopf an den Ball kam. Das 7:0 erzielte Bröker nach einem Foul an Schluricke im Strafraum per Elfmeter. Den Schlusspunkt unter die nie langweilige Partie setzte Döring, als er einen Pass von Schluricke stark mit rechts in die Maschen setzte.

 

Fazit

 

Der FSV verabschiedet sich mit einem nie gefährdeten 8:0-Heimsieg gegen den Rossauer SV vom heimischen Publikum und kommt am Ende des Spieljahres auf dem dritten Tabellenplatz ein. Leider hat es in diesem Jahr nicht zum Aufstieg gereicht, da man in den wichtigen Partien die entscheidenden Zähler liegen ließ. Sieben Niederlagen und 45 Gegentore sind für einen Aufstiegsplatz einfach zu viel, auch weil die beiden Mannschaften aus Warnau und Uchtspringe zu konstant gespielt haben. 

 

FSV: Brecht - Bröker, T.Leppin, Hochmüller, Rateitschak, Dreisow, Nowak, Döring, S.Leppin, Schluricke, Möbius

 

Rossau: Roger - Stahl, Zacharias, Köppe, Heller, Schulze, Pohl, Maiburg, Köppe, Rösler, Wedekind

 

Gelbe Karten: Roger, Köppe (beide Rossau)

 

Schiedsrichter: Machui - Ebel - Kleinat

 

Torfolge: 1:0 ET Zacharias, 2:0 Döring, 3:0 T.Leppin (FE), 4:0 Döring, 5:0 Nowak, 6:0 Dreisow, 7:0 Bröker (FE), 8:0 Döring

 

Impressionen:

 



Kommentare

  1. AG
    , 18.06.12

    Die beste Tordifferenz der Liga bei 135 !!! geschossenen Toren. Schwerlich zu erklären, dass es dann "nur" für Platz 3 gereicht hat. Kopf hoch Jungs, dann eben nächstes Jahr auf ein Neues Wink