30. November 2025
  • 13. Spieltag Kreisoberliga - Hohe Pausenführung ebnet Weg zur Herbstmeisterschaft

Im letzten Spiel der Hinserie gastierte unsere Männermannschaft beim bis dato Tabellenneunten Blau-Gelb Goldbeck – mit dem klaren Ziel, die überraschende Niederlage gegen Tangerhütte wettzumachen und die Favoritenrolle diesmal auch auszufüllen. Was zunächst nach einer komfortablen Angelegenheit aussah, entwickelte sich im Laufe der Begegnung zu einer hart umkämpften Partie.

 
Traumstart und souveräne Halbzeitführung

Das Team von FSV-Trainer Gerd Marx  erwischte einen Traumstart. Bereits in der 3. Minute setzte David Stamer mit einem langen Ball Christoph Przyborowski in Szene, der den herauseilenden Keeper gekonnt zum 0:1 überspielte. Die frühe Führung gab den Domstädtern Selbstvertrauen und so ergab sich bereits in der 9. Minute die große Möglichkeit zum zweiten Treffer, doch dem finalen Pass von Moritz Oppermann auf Leon Mathewes fehlte es an Präzision, sodass der Ball schließlich ins Aus rollte. Fast im Gegenzug setzte Goldbeck per Konter ein erstes Lebenszeichen (10. Minute), aber der Abschluss strich am Tor vorbei.

Nur eine Zeigerumdrehung später schlug der FSV wieder zu. Keeper Philip Sell bediente mit einem weiten Abschlag Moritz Oppermann, der nach Doppelpass mit Christoph Przyborowski den Torwart umkurvte und auf 0:2 erhöhte. Danach ging es Schlag auf Schlag. Die Gastgeber hatten kaum Zeit sich zu besinnen. In Minute 14 bediente Kapitän Toni Leppin mit einem langen Pass Stürmer Moritz Oppermann, der trocken zum 0:3 einschob. Und es ging weiter: Admir Suljanovic setzte Yevhenii Biloshapka auf außen in Szene, dessen Hereingabe ins Zentrum auf Moritz Oppermann verwertete dieser mit einem lupenreinen Hattrick zum 0:4 (20.).


Trotz des hohen Rückstands blieben die Blau-Gelben im Spiel und nach 32 Minuten sollte sich ihr Engagement auch auszahlen. Der FSV verlor den Ball im Aufbau, Goldbeck kombinierte sich durch und kam zum Anschlusstreffer (1:4). Die Gastgeber wurden nun stärker und hätten in der 36. Minute weiter verkürzen können, doch erst rettete Torhüter Philip Sell und im Anschluss ein Havelberger Bein auf der Linie. Kurz vor dem Halbzeitpfiff kamen die Domstädter zweimal vor das gegnerische Tor, aber sowohl Moritz Oppermann, als auch der mittlerweile eingewechselte Jürgen Betker blieben erfolglos. 

 
Partie wird zum Ende hin nochmal spannend

Nach dem Seitenwechsel blieb das Spiel offen. Zunächst vergab Moritz Oppermann nach Vorarbeit von Jürgen Betker eine Chance (50. Minute). Die Gastgeber zeigten sich im Gegenzug effizienter und nutzten einen Ballverlust des FSV vor dem Sechzehner zum 2:4 (55.). In Minute 56 folgte eine strittige Szene: Admir Suljanovic zog aus der Distanz ab, der Ball schlug in Wembley-Manier an die Unterlatte und von dort laut Schiedsrichter Daniel Fischer nicht hinter die Linie.

 

Statt für die endgültige Entscheidung zu sorgen, wurde es knapp 30 Minuten vor dem Ende nochmal eng. Einen langen Ball in die Spitze bekam die FSV-Hintermannschaft nicht geklärt, so dass Goldbeck auf 3:4 verkürzen konnte. Die komfortable Halbzeitführung war nun dahin und die Gastgeber witterten noch einmal Morgenluft, doch in der zunehmend körperbetonten Schlussphase, die in der 87. Minute in einen Platzverweis (Gelb-Rot) für die Goldbecker mündete, sollte ihnen kein weiterer Treffer gelingen. 

 
Mit Schützenhilfe zur Herbstmeisterschaft

Ein Sieg in einem Spiel, das nach früher Klarheit am Ende noch zu kippen drohte. Doch am Ende reiste der FSV mit drei Punkten zurück in die Domstadt, welche durch die gleichzeitige und überraschende Niederlage von Lüderitz bei Dobberkau, die Tabellenführung und die Herbstmeister bedeutet! Ebenfalls ganz oben steht Moritz Oppermann, der nach Abschluss der Hinrunde mit 20 Treffern souverän die Torjägerliste anführt.

 

FSV: Philip Sell - Christoph Przyborowski, Toni Leppin, David Stamer, Joseph Heidel, Mattis Görn, Yevhenii Biloshapka, Leon Mathewes (30. Jürgen Betker), Admir Suljanovic, Robert Schönemann, Moritz Oppermann

 

Tore:

0:1 (3. Christoph Przyborowski)

0:2 (11. Moritz Oppermann)

0:3 (14. Moritz Oppermann)

0:4 (21. Moritz Oppermann)

1:4 (33. Blau-Gelb Goldbeck)

2:4 (55. Blau-Gelb Goldbeck)

3:4 (61. Blau-Gelb Goldbeck)

 

 

 

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