SG Beetzendorf/Immekath - FSV Havelberg 4:2 (3:2)
Trotz kämpferisch guter Leistung leider verloren
Beetzendorf/Havelberg (jk). Am Samstag reisten elf Frauen des FSV Havelberg zu der Spielgemeinschaft Beetzendorf/Immekath. Verzichten mussten die Havelbergerinnen auf Fränze Mahlzahn, Josepha Wagner sowie auf ihre beiden Stürmerinnen Fabienne Hamel und Jenny Hinz. Ersatzcoach Mathias Bauz sprang für Trainer Steven Möbius ein, der mit der 1. Männermannschaft zu einem Punktspiel nach Dobberkau fuhr.Die Frauen des FSV Havelberg hatten sich für das Spiel viel vorgenommen, zumal man in der Rückrunde endlich seinen ersten „Dreier“ einfahren wollte. Die letzten beiden Spiele unter Interimstrainer Möbius versprachen spielerisch schon recht viel, es haperte aber noch an der Chancenverwertung, so dass es nur für zwei Unentschieden reichte. Man wusste allerdings auch, dass das Duell Tabellenvierter gegen Tabellenachter (Havelberg) gegen Beetzendorf/ Immekath um Spielführerin und Torschützin Sabine Vialon nicht einfach werden würde.
So begannen die Gastgeberinnen auch wie die Feuerwehr und der Ball landete bereits nach 2 Minuten im Netz der Gäste. Das Tor wurde aber folgerichtig wegen Torwartbehinderung nicht gegeben. Nach 6 Minuten lag der Ball erneut im Tor der Havelbergerinnen, dieses Mal wurde es korrekterweise gegeben, 1:0. Die gefürchtete Vialon konnte einen Sololauf durch die Havelberger Abwehr starten und den Ball im Tor unterbringen. Die Frauen des FSV Havelberg mussten sich daraufhin erst einmal sammeln und schon kam es zu dem ersten Havelberger Angriff. Maria Hirsch, die ihr erstes Spiel über 90 Minuten bestritt, wurde im Strafraum unsanft von den Beinen geholt und es gab Elfmeter, den Kapitänin Janett Kleinod souverän verwandelte (10. Minute). Die Gastgeberinnen wussten auf das Tor eine Antwort und Vialon ließ erneut die Havelberger Abwehr stehen, 2:1. Die Domstädterinnen ließen sich davon allerdings nicht unterkriegen und zeigten eine gute kämpferische Leistung. Lisa Ebel eroberte sich den Ball und kämpfte sich an drei Gegenspielerinnen sowie Torwart vorbei und schoss zum 2:2 ein. Es war wieder alles offen. In der 34. Minute war ein harmloser Torschuss eigentlich bereits von Keeperin Sylvia Pfeiffer geklärt, doch diese schlug ihren Abschlag genau vor die Beine von Vialon, die dann nur noch einschießen brauchte. Mit dem unnötigen 3:2 ging es dann in die Halbzeitpause.
Ersatztrainer Bauz stellte seine Mannschaft taktisch um, so dass Nora Levin die gefährliche Vialon stoppen sollte. Das ist ihr in Halbzeit zwei durch ihre Bissigkeit auch sehr gut gelungen und Vialon war somit außer Gefecht gesetzt. Leider ging für die Havelbergerinnen in den zweiten 45 Minuten nicht mehr allzu viel nach vorne, es wurde mehr und mehr bemerkbar, dass die beiden schnellen Stürmerinnen fehlten. In der 62. Minuten kam es dann wie es kommen musste, die Gastgeberinnen sicherten sich mit dem 4:2 den Sieg.
Unter den gegebenen Umständen machten die Havelbergerinnen dennoch ein gutes Spiel und zeigten eine spielerisch und kämpferisch gute Leistung. Aus einer geschlossenen tollen Mannschaftsleistung stachen Nora Levin, Lisa Ebel und Maria Hirsch besonders heraus. Leider reichte es noch nicht für die ersten drei Punkte der Rückrunde. Aber dies soll sich schnellstmöglich ändern.
FSV: Sylvia Pfeiffer- Carolin Schulze, Ilka Rateitschak, Anita Becker, Annegreth Fritze, Lisa Ebel (21. Min.), Judith Liban, Nora Levin, Tina Rollenhagen, Janett Kleinod (FE 10.Min.), Maria Hirsch.

