25. April 2023
  • F-Jugend mit Sieg und Niederlage innerhalb von zwei Tagen

Reichlich Tore im Pokalviertelfinale

Thoralf Gennermann - Die vergangene Woche hielt für die F-Jugend der Domstädter zwei Partien parat. Zunächst war man am Donnerstag auf Reisen und trat zum Pokalviertelfinale in Schönhausen bei den Preußen an. Bei bestem Wetter und angenehmen Temperaturen wurde es das erwartet intensive Spiel mit vielen Abschlüssen auf beiden Seiten. Den ersten Profit daraus konnte der FSV in Person von Theo Matthias Haut schlagen, der bei einem gegnerischen Abschlag wach war, die Kugel aufsammelte und gekonnt verwertete (3`). Drei Zeigerumdrehungen später konnte Ben Erik Blüthgen erhöhen, sodass ein vermeintlich beruhigender 2-Tore-Vorsprung bestand. Dieser hielt jedoch nur wenige Sekunden, da Schönhausen mit dem nächsten Angriff den alten Abstand wiederherstellte. Unbeeindruckt davon nahm sich erneut Theo Matthias Haut ein Herz und konterte den Anschlusstreffer – 3:1 (8`). Fortan verlor das Spiel ein wenig an Intensität und beide Mannschaften konzentrierten sich darauf, ihre Defensivreihen zu stabilisieren. Wenn doch einmal ein Angriff in einem Abschluss mündete, parierten beide Keeper souverän, so wie FSV-Keeper Jannes Gasch in der 17. Minute, als er eine Direktabnahme der Preußen neben das Tor lenkte. Kurz vor der Pause war es wiederum Theo Matthias Haut vergönnt seine Farben in noch ruhigere Fahrwasser zu lenken, als er freistehend überlegt zum 4:1-Halbzeitstand für die Domstädter einschob (18`).

Mit der Warnung vor einer in der zweiten Halbzeit zu erwartenden, stürmischen Schönhäuser Mannschaft ging es in die nächsten zwanzig Minuten. Der Verdacht der Trainer bestätigte sich, sodass die Preußen – jetzt extrem effizient in der Chancenverwertung – bis zur 25. Minute auf 4:3 herankamen. Von diesem Zeitpunkt an entwickelte sich ein offener Schlagabtausch auf beiden Seiten, bei dem Jannes Gasch ein ums andere Mal mit Glanzparaden auf sich aufmerksam machen konnte. In der 30. Minute war es dann eine scharf getretene Ecke, die Abwehrchef Mats Gieseler wuchtig ins gegnerische Tor köpfen konnte und somit seine Farben jubeln ließ. Die Folgeminuten waren von Spannung geprägt, da auch Schönhausen des Öfteren in aussichtsreiche Position gelang. Immer wieder war es jedoch Jannes Gasch, der die Heimmannschaft zum Verzweifeln brachte. Insbesondere ein Reflex in der 36. Minute ließ selbst die FSV-Trainer mit weit aufgerissenen Augen zurück. Zudem konnte im dann folgenden Angriff der „Deckel drauf gemacht“ werden. Theo Matthias Haut mit seinem vierten Treffer des Tages sorgte für das 6:3 und damit für eine kleine Vorentscheidung. Dass das Ergebnis mit 6:5 dennoch beachtlich knapp ausfiel, lag an zwei Kopfballtoren der Gastgeber, die nie aufsteckten und das Spiel zu einem echten Pokalfight machten. Am Ende des Tages stand ein verdienter Einzug ins Halbfinale, in dem nun eine Auswärtsaufgabe gegen Saxonia Tangermünde wartet.

 

In der Meisterrunde gegen den Klassenprimus

Keine 48 Stunden später, am Samstagvormittag, war man dann im Ligabetrieb beim verlustpunktfreien TuS Bismark gefordert. Die Gastgeber machten von Beginn an klar, wer Herr im Hause ist und gingen sehr schnell mit 3:0 in Führung. Überrumpelt von der technischen Stärke des Gegners kamen die Havelberger nun Stück für Stück besser ins Spiel und konnten ihrerseits erste Offensivaktionen verbuchen. Eine davon schloss Theo Matthias Haut zum 1:3 Anschlusstreffer ab. Postwendend gab es jedoch die kalte Dusche der Schwarz-Weißen, welche den alten Drei-Tore-Abstand wieder herstellen konnten. Kurz vor der Halbzeit war es auf Seiten der Domstädter dann Mats Gieseler, der einen indirekten Freistoß zum 2:4-Pausenstand aus Sicht der Blau-Weißen verwertete. Die zweite Halbzeit war von deutlich weniger Offensivaktionen geprägt, da sich beide Defensivreihen stabiler zeigten. Den Jungs des Trainerteams Bröker / Gennermann fehlte mit Verlauf des Spiels jedoch die Kraft und auch die sonst vorhandene spielerische Sicherheit, um den Gastgebern noch einmal ernsthaft gefährlich werden zu können. Zwar verwandelte Mats Gieseler erneut einen Freistoß zum vermeintlichen 3:4-Anschlusstreffer, allerdings konnte dieser nicht gezählt werden, da die Ausführung indirekt hätte erfolgen müssen. Im Gegenzug spielte sich Bismark dann noch einmal in den Strafraum der FSV-Sieben und konnte dort nur mit einem unglücklichen Foul gestoppt werden. Der anschließende Elfmeter stellte den 5:2-Endstand her. Schlussendlich musste man sich dem Heimteam verdient geschlagen geben und hat nun zwei Wochen bis zum nächsten Punktspiel in Havelberg Zeit. Gegner wird dann der letzte Pokalgegner, Preußen Schönhausen, sein.

 

 

 

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