24. Oktober 2022
  • Starke erste Hälfte sichert F-Junioren den Einzug ins Pokal-Viertelfinale

Stendal/Havelberg (Thoralf Gennermann) Im letzten Pflichtspiel des Jahres waren die F-Junioren des FSV im Pokal-Achtelfinale bei Lok Stendal gefordert. Nach der starken Hinrunde im Ligabetrieb war der Einzug ins Viertelfinale das klare Ziel der Mannschaft und dies wurde auch vom Anpfiff an verdeutlicht.

Der Gegner wurde konsequent unter Druck gesetzt, was sich in den ersten drei Minuten zweimal auszahlte. Ein Doppelpack von Theo Haut führte zu einer schnellen 2:0-Führung. Diese gab der ohnehin motivierten Mannschaft einen weiteren Schub, sodass Domenik Lahl (5`), Lucas Runst (9‘) und erneut Domenik Lahl (12`) das Ergebnis auf 5:0 hochschraubten. Insbesondere der Treffer zum 3:0 erfreute das Trainerteam, fiel dieser doch in Folge einer im Training einstudierten Eckenvariante. Neben der Effizienz in der Offensive wurde auch defensiv sehr konsequent verteidigt, wodurch Keeper Jannes Gasch einen bis dahin ruhigen Arbeitstag erlebte.

 

Mit Beginn der zweiten Halbzeit wurde an die Leistung der ersten Halbzeit angeknüpft. Allein die Chancenverwertung ließ fortan zu wünschen übrig. Zuerst bugsierte Fabian Bogdan Mencel den Ball freistehend vor dem Tor an die Latte, im Anschluss bekam Linus Rödiger den Kopf nach einer Flanke nicht mehr vollständig hinter den Ball. Wie so oft im Fußball sollten sich diese kleinen Nachlässigkeiten in der Folge rächen. Einen ersten Angriff der Stendaler konnte Bela Christensen noch rechtzeitig stoppen. In der 29. Minute war es dann soweit. Nachdem ein eigentlich schon deutlich im Toraus befindlicher Ball, unter kräftigem Anfeuern der Stendaler Eltern, nicht zum folgerichtigen Abstoß gegeben wurde, sondern als Querpass in die Mitte gespielt wurde, schob ein freistehender Stürmer der Rot-Schwarzen zum 1:5 ein. Diese Aktion sorgte für reichlich Verunsicherung in der Havelberger Mannschaft, wodurch Lok nun gehäuft zu Angriffen und auch Chancen kam. Jannes Gasch parierte eine davon noch stark (33`), die nächsten beiden Versuche landeten jedoch im Netz, wodurch der komfortable Vorsprung auf 3:5 schmolz. Da auch die Kontergelegenheiten nicht konsequent zu Ende gespielt wurden, zitterten die Blau-Weißen bis zur Schlussminute, ohne jedoch in weitere Verlegenheit zu geraten.

 

Am Ende steht ein 5:3-Auswärtserfolg, der vor allem aufgrund der ersten Halbzeit verdient war. Aus der zweiten Halbzeit müssen und werden die Schützlinge von Markus Bröker und Thoralf Gennermann lernen, die Konzentration trotz einer sicheren Führung hochzuhalten, um nicht in unnötig komplizierte Spielsituationen zu gelangen. Im Anschluss an das Spiel wurde die Hinrunde dann bei ein paar Burgern und Pommes beschlossen. Ab sofort beginnt für die Domstädter der Hallenspielbetrieb.

 

An dieser Stelle möchten die Offiziellen des FSV auch noch einmal den Appell an alle beim Spiel Außenstehenden loswerden, sich nicht aktiv in das Spielgeschehen einzumischen. Auch wenn die Herangehensweise sicher Schwächen aufweist, sieht es die Regelung des Kreisverbandes vor, dass die Kinder ohne Schiedsrichter spielen und für das Fairplay und das Einhalten der Regeln auf dem Platz selbst verantwortlich sind. Das Anfeuern soll in jedem Fall stattfinden. Aber ein aktives Eingreifen oder Zurufe durch die Eltern bezüglich einzelner Spielsituationen sind kontraproduktiv und führen sowohl bei den gegnerischen als auch bei den eigenen Kindern zu großer Verwirrung.

 

Für den FSV spielten: Jannes Gasch, Theo Mathias Haut (2 Tore), Domenik Lahl (2), Lucas Runst (1), Mats Elias Gieseler, Jakob Walther, Bela Christensen, Darijan Beier, Luiz Thiago Bröker, Linus Rödiger, Fabian Bogdan Mencel

 

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