Frauen
15. September 2020
  • Vorrunde Kreispokal - FSV-Frauen mit eindrucksvollem Pokalerfolg

Vorrunde Kreispokal: FSV Havelberg – MSV Neuruppin 6:1 (3:1)

FSV mit eindrucksvollem Pokalerfolg

Havelberg (tr). Für die erste Runde des Kreispokals der Frauen wurden drei Partien ausgelost, die übrigen Teams erhielten ein Freilos für das Viertelfinale. In einem dieser Vorrundenspiele trafen am vergangenen Sonntag der MSV Neuruppin und der FSV Havelberg aufeinander, wie erst eine Woche zuvor in der Liga. Dort setzten sich überraschend die Domstädterinnen mit 0:1 durch. Auf heimischen Rasen wollten die Havelbergerinnen nun erst recht beweisen, dass der Sieg kein Zufall war – und das gelang ihnen eindrucksvoll. Die Gäste wurden mit einem 6:1 vom Platz gefegt.

Bereits drei Minuten nach dem Anpfiff konnte der FSV jubeln. Fränze Malzahn schob das Leder, nach Vorlage von Fabienne Hamel, mit Übersicht zum 1:0 ein. Die Freude hielt jedoch nicht lange an, denn Neuruppin antwortete nur zwei Zeigerumdrehungen später mit einem Konter – 1:1. Von nun an entwickelte sich eine ausgeglichene erste Hälfte, mit leichtem Chancenplus bei den Gastgeberinnen. Vor allem wussten die Havelbergerinnen aber ihre Chancen besser zu nutzen, wie in der 20. Minute. Janett Petermann steckte perfekt auf Josepha Wagner durch, die auf 2:1 erhöhte. Nach einem Handspiel im Strafraum verpasste es Nora Engel jedoch durch den fälligen Neunmeter die Führung auszubauen (31`). Das holte dafür nur zwei Minuten später Josepha Wagner nach, indem sie im Alleingang konterte und souverän zum 3:1 einnetzte. Beinahe legte Stephanie Schulz nach, doch ihr Torschuss scheiterte an der Torhüterin, der Nachschuss am Pfosten. Den Schlusspunkt der ersten Hälfte gab es jedoch im Strafraum des FSV in der Nachspielzeit. Nachdem eine Ecke mit Hilfe der Hand abgewehrt wurde, zeigte der Schiedsrichter auch hier folgerichtig auf den Punkt. FSV-Keeperin Janine Falck parierte den Neunmeter aber bärenstark und bevor der Nachschuss im Netz zappelte, ertönte der Pausenpfiff. Somit blieb es beim Halbzeitstand von 3:1.

Mit der Führung im Rücken starteten die Domstädterinnen selbstbewusst in den zweiten Durchgang, aber wohlwissend, dass das Spiel noch nicht gewonnen war. Die Gäste zeigten sich aber überraschend defensiv und wagten sich nur selten in die gegnerische Hälfte. Allerdings ließ die FSV-Defensive auch nichts anbrennen, so dass die Havelbergerinnen die zweite Halbzeit zunehmend dominierten. Vor allem über die rechte Seite wurde es immer wieder torgefährlich, wie in der 53. Spielminute. Fränze Malzahn behauptete den Ball und ließ ihre Gegenspielerin stehen. Schließlich hatte sie auch noch das Auge für Fabienne Hamel in der Mitte, die nur noch ins leere Tor einschieben brauchte – 4:1. Fünf Zeigerumdrehungen darauf wirkte es als hätte jemand den Repeat-Knopf gedrückt. Das 5:1 war quasi die Kopie vom Tor zuvor, nur stand am Ende Janett Petermann zum Einnetzen bereit. In der 66. Minute krönten die Havelbergerinnen ihre Leistung mit einem super Spielzug und machten das halbe Dutzend voll. Nach einem perfekten Abstoß auf Janett Petermann, steckte diese nach rechts auf Fränze Malzahn durch. Malzahn, die somit alle Tore der zweiten Hälfte vorbereitet hatte, legte auf Petermann zurück, die zum 6:1 abschloss. Erst kurz vor dem Abpfiff gelang auch dem MSV die erste nennenswerte Chance im zweiten Durchgang, allerdings war Janine Falck im FSV-Kasten zur Stelle und verwehrte den Gästen dieses kleine Erfolgserlebnis. Somit blieb es beim 6:1.

Die Havelbergerinnen konnte ihre Leistung der Vorwoche also nicht nur bestätigen, sondern sogar bei weitem übertreffen und können sich über den Einzug ins Viertelfinale freuen.  
Erst einmal folgt eine zweiwöchige Spielpause. Am 04.10.20 wird dann im nächsten Punktspiel Rot-Weiß Gülitz um 13 Uhr in der Hansestadt zu Gast sein.


Tore: 1:0 Fränze Malzahn (3`), 1:1 (5`), 2:1, 3:1 Josepha Wagner (20`, 33`), 4:1 Fabienne Hamel (53`), 5:1, 6:1 Janett Petermann (58`, 65`)

FSV: Janine Falck – Anne-Katrin Glaser, Nora Engel, Annegreth Fritze – Fabienne Hamel, Fränze Malzahn, Stephanie Schulz (Janett Petermann, Josepha Wagner, Lisa Ebel)

 

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