2. Spieltag Meisterrunde: FSV Havelberg - PSV Röbel-Müritz 1:6 (0:3)
FSV erneut chancenlos
Havelberg (tr). Am vergangenen Sonntag fand für die Frauen des FSV Havelberg das zweite Spiel der Meisterrunde statt. Wie in der Vorwoche übernahmen die Domstädterinnen die Rolle der Gastgeber und empfingen den weit angereisten PSV Röbel-Müritz. In der Meisterrunde wird es zwar kein Spiel geben, bei dem die Havelbergerinnen die Favoritenrolle innehaben, aber gegen Röbel gingen die Partien bisher mit relativ geringem Abstand verloren. In jedem Fall wollten sich die Havelbergerinnen nicht so dilettantisch wie vorherige Woche anstellen und die Punkte nicht kampflos hergeben.
Die erste viertel Stunde des Spiels ließ Trainer Rico Schröder aufatmen. Die Gäste übernahmen zwar das Spielgeschehen, doch der FSV zeigte sich sortiert und hielt dagegen. Havelberg spielte sich sogar mehrmals bis zum gegnerischen Strafraum vor, allerdings ohne wirkliche Torgefahr aufkommen zu lassen. Der PSV demonstrierte dann aber mit seinen schnellen und ballsicheren Spitzen wie es besser geht und legte mit einem Doppelpack vor – 0:2 (16`, 18`). Die Gastgeberinnen berappelten sich und bemühten sich bis zur Halbzeit den Schaden zu begrenzen. In der 28. Minute wäre Fabienne Hamel sogar beinahe der Anschlusstreffer gelungen, doch ihr Torschuss ging knapp über das Gebälk. Nun machten die Gäste wieder Druck. In der 30. Minute konnte FSV-Torhüterin Janine Falck ihre Mannschaft zwar noch vor dem 0:3 bewahren, doch kurz vor dem Pausenpfiff war sie dann machtlos. Nach einem Doppelpass tauchte Röbel völlig frei vor dem FSV-Kasten auf und zwang Falck ein drittes Mal hinter sich zu greifen.
Im zweiten Durchgang der Partie zeigte sich genau dasselbe Bild wie in den 35 Minuten zuvor. Röbel gab die Kontrolle über das Spiel nicht aus der Hand, doch der FSV gab sein Bestes, um die durchsetzungsstarken PSV-Stürmerinnen zu stören. Trotzdem musste Janine Falck immer wieder hell wach sein und rettete mehrmals auf der Linie. In der 48. Minute musste sie sich dann aber zum 0:4 geschlagen geben. Davon beflügelt schalteten die Gäste wieder einen Gang hoch und legten etwa fünf Minuten darauf mit einem weiteren Doppelpack zum 0:6 nach. Die Havelbergerinnen versuchten aber trotzdem sich auch Mal aus der eigenen Hälfte zu befreien und selbst torgefährlich zu werden. So kamen im Verlauf der zweiten Hälfte Chancen durch Janett Petermann (37`), Tina Rollenhagen (50`) und Fabienne Hamel (52`) zustande, doch es fehlte das Quäntchen Glück. In der 57. Minute folgte dann aber doch noch die Belohnung für die Offensivbemühungen. Nach einem Zuspiel von Janett Petermann gelang Fabienne Hamel schließlich der Ehrentreffer für ihr Team. Mit dem 1:6 markierte sie gleichzeitig den Endstand.
Auch wenn am Ende das Ergebnis nicht besser als das der Vorwoche war, so war es trotzdem die Leistung der Havelbergerinnen. Der Kampfgeist und die Moral stimmten, so dass die Gastgeberinnen erhobenen Hauptes vom Platz gehen konnten. Daran lässt sich für die kommenden Spiele anknüpfen.
Als nächstes wird der FSV auf Perleberg treffen. Am Sonntag ist Anpfiff um 10 Uhr in der Rolandstadt.
Tore: 0:1 (15`), 0:2 (18`), 0:3 (35`), 0:4 (48`), 0:5 (54`), 0:6 (55`), 1:6 Fabienne Hamel (56`)
FSV: Janine Falck – Franziska Schröder, Annegreth Fritze, Anne-Katrin Glaser – Stephanie Schulz, Janett Petermann, Fabienne Hamel (Fränze Malzahn, Carolin Schulze, Tina Rollenhagen)
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