Männer
25. Februar 2019
  • Drittes Testspiel geht gegen Landesklasse-Vertreter verloren

Havelberg (gm) - Und täglich grüßt das Murmeltier – auch im dritten Test in der Vorbereitung auf die Rückrunde der aktuellen KOL Saison kroch die Spielgemeinschaft Havelberg / Kamern personell auf dem Zahnfleisch und hatte so gegen den ambitionierten Landesklassevertreter aus Warburg schlussendlich nicht wirklich eine Chance und ging dann auch mit einem 0:2 als Verlierer vom Platz. Aber zumindest war es für die elf eingesetzten Stammkräfte der SG eine sehr ordentliche Trainingseinheit bei der sich Rechtsverteidiger Alexander Seidel sehr positiv hervortat und sich ein anderer, nämlich Christoph Przyborowski , einen neuen Spitznamen verdiente – ALU.

 

Bereits nach vier Spielminuten erwischte der Ex Havelberger Markus Bröker die umgekrempelte SG Hintermannschaft nach einem Ballverlust im Spielaufbau auf dem falschen Fuß und ließ Schluricke mit einem Schuss ins lang Eck keine Abwehrchance – 0:1 (4.). Nachdem Toni Leppin in der 8.Minute nach einer Ecke von Deutschmann das Leder dem Gästekeeper nur geradewegs in die Arme köpfte, offenbarte sich die Marschroute der TuS Elf. Die wollten den Gegner kommen lassen und dann über schnelle Konter zum Torerfolg kommen. In der 13.Spielminute landete ein solcher Konter aber lediglich am Außennetz.

 

In der 17.Minute gab es den nächsten Versuch der Gäste. Abwehrchef Silvio Schulz war schon überspielt, aber der Schuss ging ins Toraus und zwei Zeigerumdrehungen später brannte es nach einem Freistoß von Dreisow auf der anderen Seite. Johannes Pfüller hatte per Kopf denkbar knapp das Tor verfehlt. Im Übrigen schienen Standards für die SG das einzige Mittel für Torgefahr zu sein, denn sowohl in der 22. (Max Leppin) als auch in der 25.Spielminute (hier Johannes Pfüller) machte sich das Dilemma bemerkbar. Beide Male wurden die SG Angreifer mustergültig von Kapitän Toni Leppin auf die Reise geschickt und beide Male schafften sie es nicht in die Box und so waren die Schüsse aus über 20 Metern Torentfernung keine Probe für den TuS Keeper.

 

Przyborowski hatte sich dann in der 32.Minute vehement über links durchgetankt, am Ende war aber der Winkel zu spitz für einen erfolgreichen Abschluss. Wenig später leistete sich Daniel Schulz einen Fehler im Spielaufbau und los ging es in Richtung SG Tor. Schließlich konnte er seinen Fehler selbst wieder gut machen und nachdem Max Leppin erneut gut von Bruder Toni geschickt worden war, aber das Laufduell abbrach (43.), war Pause.

 

Nach Wiederbeginn dauerte es eine Weile, ehr das Spiel wieder etwas an Fahrt aufnahm. In der 57.Minute hatte sich Max Leppin das Leder erobert und beherzt abgezogen, aber mehr als eine Ecke sprang nicht heraus. In der 61.Minute  hatte Bröker nach einem sehenswerten Angriff der Gäste die Chance zu erhöhen, aber diesmal ging der Ball am Tor vorbei und dann hatte Przyborowski, der im zweiten Durchgang offensiver aufgestellt war, die Chance für den nicht unverdienten Ausgleich, aber anstatt abzuziehen legte er quer. Der agile Patrick Seidel erreichte den Ball aber nicht mehr.

 

Mit frischen Kräften die bei der SG fehlten machte TuS im Schlussgang noch etwas mehr Druck. Einen Schuss aus der 2.Reihe parierte Schluricke glänzend (66.), dann landete ein Freistoß nur in der Mauer (67.). In der 72.Minte war es dann passiert. Silvio Schulz konnte nicht klären, Bröker stand goldrichtig und brauchte nur noch den Fuß hinhalten – 0:2.

 

Kurz darauf konnte sich Schluricke gleich zweimal auszeichnen, als er stramme Schüsse der Gäste zur Ecke abwehrte und dann hatte Christoph Przyborowski seinen Auftritt. Von Pfüller hervorragend in Szene gesetzt zog er freistehend ab und traf nur den linken Torpfosten (81.) und das in dieser Spielzeit nicht das erste Mal.

 

Nach guter Vorarbeit von „ALU“ hatte dann Toni Leppin nochmals die Chance zum Ehrentreffer, verzog aber (85.) und als Schluricke nach einem weiteren Konter der Gäste auf dem Posten war (87.), setzte Przyborowski, der in der Hinrunde ja fast komplett fehlte, den Schlusspunkt in dieser Partie. Vor Stamer gut getimt geschickt, landete sein Versuch jedoch nur im Toraus (89.).

 

 

SG:  Schluricke;  A. Seidel, S. Schulz, Przyborowski, Dreisow, D. Schulz (Methewes); P. Seidel, T. Leppin, Deutschmann (Stamer); M. Leppin, Pfüller

 

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