Havelberg (C.Maas) Am Sonntag traf die F-Jugendvertretung des FSV Havelberg und des Lok Stendal aufeinander.
Das Spiel begann rasant für die Gäste. Die Spieler vom FSV konnten ihren Augen kaum trauen, als der Ball nach der 1. Minute schon im Tor lag. Vom Anstoß aus, wurden sie mit einem schnellen Angriffsspiel überrascht und lagen somit 0-1 hinten.
Nachdem man sich dann etwas geschüttelt hatte, ging nun auch etwas für die FSVler.
Lukas Falk und Oskar Maas waren es, die sich den Ball nicht nur einmal im gegnerischen Strafraum erarbeiteten aber leider kam für die Blau-Weißen dabei nichts Zählbares heraus. Lok legte hingegen noch einmal nach und stellte 0-2.
Zur Halbzeit musste man dann erschwerend noch den Ausfall von Lukas Falk hinnehmen, der sich am Oberschenkel verletzte und in der 2. Halbzeit nicht mehr helfen konnte. Zuvor hatte er eine Minute vor Halbzeitpfiff noch die Gelegenheit vom Neunmeter-Punkt (Handspiel) zu verkürzen, scheiterte aber am Tormann der Stendaler.
Der an diesem Tag sehr gut aufspielende Mailow Neumann war dann im zweiten Durchgang der Türöffner.
Er holte sich im Zentrum den Ball, schickte dabei Timo Manske auf die Reise, der dann gekonnt abschloss.
Seinen Schuss konnte der Gästekeeper nur abklatschen, so dass der goldrichtig stehende Oskar Maas nur noch zum 1-2 einschieben brauchte.
Damit war der Knoten geplatzt. Die Hintermannschaft um Matti Schulze, Franziska Wege und Julien Donau lies so gut wie nichts mehr anbrennen. Doch wie heißt es so schön "wer es vorne nicht macht …".
Drei bis vier sehr gute Chancen wurden nicht genutzt. Der Ausgleich lag schon in der Luft, dann zeigte Lok nochmal seine Qualität und macht alles klar. Zwei Minuten vor Schluss vielen erneut zwei Tore in den eigenen Kasten. Keeperin Leonie Keller war leider machtlos und musste sich geschlagen geben.
Am Ende hieß es damit 1-4 aus FSV-Sicht, was aber nicht ausschlaggebend sein sollte. Fair Play steht in dieser Liga noch auf der Fahne und in die Wertung geht ein 0-0.
Nächste Woche geht die Reise dann zu den Schwarz-Weißen nach Bismark.
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