Männer
30. September 2018
  • 5. Spieltag Kreisoberliga - Spielgemeinschaft erfolgreich auf heimischen Geläuf

SpG Havelberg / Kamern : SpG Bismark / Kläden   3 : 0 ( 1 : 0 )

Nachdem vor Wochenfrist in Schönhausen der Knoten geplatzt war und die SG im vierten Anlauf endlich den ersten Pflichtspieldreier einfahren konnte, erwartete man nun am 5.Spieltag den Vorjahresvizemeister die SG Bismark/Kläden auf dem Sportplatz in Kamern.

Trotz der Brisanz, immerhin ging es um den Anschluss ans obere Tabellenfeld, wurde bei der SG erneut fleißig rotiert. Mit David Stamer, Michael Seidel, Kevin Hochmüller, Silvio Schulz und Max Leppin standen gleich fünf Spieler neu in der Startelf.

 

Die leider nur knapp vierzig Zuschauer sahen dann einen sehr druckvollen Beginn seitens der Gastgeber. Es war noch keine Zeigerumdrehung von der Uhr, da versuchte sich Schluricke bereits ein erstes Mal von der Strafraumkante. Wenig später kamen auch Stamer (6.) und Wollherr per Freistoß (10.) zu Abschlüssen, die aber noch wenig Gefahr ausstrahlten. Von den Gästen war offensivtechnisch überhaupt nichts zu sehen und dann kam die 11.Spielminute. David Stamer, der zumindest in Durchgang eins seine Probleme hatte, spielte den Ball lang nach vorn. Max Leppin legte per Kopf auf Sturmpartner Domenico Schluricke ab und der ließ Bauer im Gästetor eine Chance – 1:0.

Fünf Minuten später hatte Schluricke auf Max Leppin abgelegt, der brachte das Leder aber nicht unter Kontrolle und dann hatte Pfüller per Freistoß knapp neben das Tor gezielt (17.).  Als dann Schluricke in der 18.Minute eine weitere gute Torchance liegen gelassen hatte, wurde der Gastgeber nachlässig und plötzlich kam auch Bismark/Kläden zu ersten Aktionen. In der 22.Minute klärte Abwehrchef Stefan Wollherr noch ohne Probleme, in der 25.Minute war vor Rechtsverteidiger Micheal Seidel schon großer Körpereinsatz gefragt, um den Torschuss zu verhindern.

Einen Fehlpass von Stamer folgte in Minute 27 ein schneller Konter den Gäste, der nur auf Kosten eines Freistoßes gestoppt werden konnte. Dieser landete dann aber nur in der Mauer und war Auslöser eines eigenen Gegenzuges, der durch Schluricke aber nicht erfolgreich abgeschlossen wurde und dann musste Bauz um SG Tor auch ein erstes Mal zupacken. Völlig unnötig hatte man den Gast ins Spiel kommen lassen.

Erst im Schlussgang vor dem Wechsel legten die Pfüller & Co. nochmal eine Schippe drauf. In der 39.Minute hatte Fritze per Kopf die Chance zu erhöhen, dann war es Schulz der per Kopfball an Bauer nach einer Ecke scheiterte (40.). im Minutentakt ging es bis zum Pausenpfiff so weiter, aber sowohl Fritze nach Zuspiel von Pfüller (42.), noch Swiderski (43.) und auch Schulz (44.) zielten nicht genau genug.

 

Nach dem Seitenwechsel ging es nach mahnenden Worten beim Pausentee genau da weiter, wo zuvor aufgehört wurde. In der 46. Minute zielte Swiderski aber nur daneben, dann stand Bauer genau richtig (52.). Es folgten Chancen von Schluricke (60.) und abermals Swiderski (61.) bevor sich auch der Gast einmal versuchen durfte. In der 62.Minute tanzte das Spielgerät auf der Querlatte des Tores von Bauz.

Nachdem in der 64.Minute Max Leppin offensichtlich die Kraft fehlte. Legte er dann doch noch zumindest für das 2:0 auf. Robert Fritze hatte das Zuspiel aufgenommen und vom Innenpfosten rutschte der Ball ins Netz.

Bismark/Kläden war jetzt im Grunde geschlagen und kam auch bis zum Abpfiff nicht ein einziges Mal vor das Bauz Tor. Nach Chancen von Swiderski (72., 73.) war es dann Domenico Schluricke, der nach Vorarbeit von Stamer mit dem 3:0 den Deckel auf diese Partie machte (75.). 

Kurz vor Ultimo hatten die eingewechselten Alexander Seidel und Kevin Brecht-Matus sogar noch Gelegenheiten, zu erhöhen, aber das sollte nicht sein. Mit einer sehr ansprechenden Leistung und vor allem einem „zu Null“ klettert die SpG Havelberg/Kamern auf Tabellenplatz fünf.

 

SpG: Bauz;  M.Seidel, Wollherr, Stamer;  Schulz, Hochmüller (80.Brech-Matus), Swiderski, Pfüller, Fritze; M.Leppin (67.P.Seidel), Schluricke (77.A.Seidel)

 

Tore: 1:0 (12. Schluricke) 2:0 (66. Fritze) 3:0 (75. Schluricke)

 

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