Kreispokal Viertelfinale: FSV Havelberg – SG Aufbau Stepenitz 5:1 (2:1)
FSV sichert sich als erstes Platz im Halbfinale
Havelberg (tr). Bei bestem Fußballwetter konnte das Viertelfinale des Kreispokals der Frauen am vergangenen Sonntag nachgeholt werden. Wie schon in der Vorrunde, hatte der FSV Havelberg bei der Auslosung erneut das Glück auf seiner Seite und erwischte nicht nur ein Heimspiel, sondern mit Stepenitz als Gegner auch den in der Liga am schlechtesten platzierten Viertelfinalisten. Für das sehr gut besetzte FSV-Team war daher ganz klar der Einzug ins Halbfinale das Ziel.
Bereits nach drei Spielminuten hätten die Domstädterinnen beinahe den ersten Schritt in Richtung Halbfinale gemacht, doch Tina Rollenhagen setzte die Flanke von Josepha Wagner denkbar knapp am Tor vorbei. Eine Zeigerumdrehung später zeigte dafür Stepenitz, dass sie keineswegs zu unterschätzen sind. Nachdem sie den Ball im Mittelfeld eroberten, sprintete eine SG-Spielerin nahezu ungehindert bis vors Tor und versenkte die Kugel zum 0:1. Die Domstädterinnen ließen sich davon aber nicht aus dem Konzept bringen und übernahmen anschließend wieder das Spielgeschehen. Leider wussten sie jedoch mit dem Ballbesitz zu wenig anzufangen. Erst in der letzten viertel Stunde der ersten Hälfte wurden sie durchschlagkräftiger. In der 23. Minute setzte sich Stephanie Schulz rechts außen prima durch und passte zu Fränze Malzahn, die beherzt abschloss. Josepha Wagner setzte nach und beförderte den Ball zum Ausgleich über die Linie – 1:1. Kurz vor dem Pausenpfiff gelang dem FSV auch noch die Führung. Nora Engel konnte den Ball in der eigenen Hälfte abfangen und sich bis vor den gegnerischen Strafraum kämpfen, wo sie nur noch per Foul gestoppt werden konnte. Den fälligen Freistoß legte Josepha Wagner ab und Stephanie Schulz vollstreckte zum 2:1.
Nach Wiederanpfiff knüpften die Domstädterinnen leider nicht an die Schlussphase, sondern an die Probleme der ersten Hälfte an, indem sie ihre Feldüberlegenheit nicht in Torchancen ummünzen konnten. Es fehlte an Tempo und insbesondere vor dem gegnerischen Tor an Genauigkeit und Ideen, obwohl Stepenitz ab Mitte der zweiten Halbzeit wegen einer Verletzung nur noch in Unterzahl spielte. Erneut brachte erst die letzte viertel Stunde die nötige Torgefahr und das ersehnte Polster für den Sieg. Der Schuss von Anne Glaser aus der zweiten Reihe (57`), der Durchmarsch von Nora Engel (61`) und schließlich das Knie von Tina Rollenhagen nach einer Flanke von Annegreth Fritze (68´) führten zum Endstand von 5:1.
Damit war der Einzug ins Halbfinale gesichert. Mögliche Gegner stehen aktuell noch nicht fest, da die anderen Viertelfinals erst noch ausgetragen werden.
Tore: 0:1 (4`), 1:1 Josepha Wagner (23´), 2:1 Stephanie Schulz (35´), 3:1 Anne-Katrin Glaser (58´), 4:1 Nora Engel (61`),
5:1 Tina Rollenhagen (68`)
FSV: Janine Falck – Anne-Katrin Glaser, Annegreth Fritze, Carolin Schulze – Josepha Wagner, Fabienne Hamel, Tina Rollenhagen (Fränze Malzahn, Stephanie Schulz, Nora Engel, Maria Nowak)

