Männer
31. Oktober 2011
  • 10. Spieltag Kreisoberliga Altmark Ost

KSG Berkau – FSV Havelberg 2:2 (1:1)

Berkau/ Havelberg (tl). An diesem Spieltag musste der FSV zum schweren Auswärtsspiel nach Berkau. Dass man dort so seine Probleme hat, zeigte die Vergangenheit. So wurden die letzten sieben (!!!) Partien allesamt verloren. Das sollte sich an diesem Wochenende ändern – hätte es auch fast…

Von dem Willen endlich etwas in Berkau zu holen, war zu Beginn absolut nicht zu sehen. Auch weil Berkau es den Havelbergern sehr schwer machte. In der ersten Minute strich ein Schuss der KSG am Gehäuse vorbei. Vier Minuten später konnte ein Ecke von Bauz geklärt werden. In der frühen Phase sah man bereits, dass es an diesem Tag sehr schwer werden würde hier überhaupt einen Punkt mitzunehmen. In der siebten Minute war der FSV im Vorwärtsgang, doch ein Ballverlust hätte den FSV fast mit 0:1 in Rückstand gebracht. Der Konter endete allerdings an der Latte des Tores.

Wie aus dem Nichts hatten die Domstädter die Führung auf dem Fuß. Sven Leppin war nach Pass von Bröker völlig frei vor dem Tor, schob jedoch links am Tor vorbei. Die nächste Gelegenheit brachte dann das 1:0. Nach einem Freistoß nahm Bröker den Ball auf und passte im Strafraum auf T.Leppin, der einschob. Wirklich Sicherheit brachte das aber nicht ins FSV-Spiel. Einen Fehlpass von Rollenhagen nutzte die KSG fast zum Ausgleich (25‘).

In der 29. Minute kam der Ball nach einem Eckball zu Sven Leppin, doch seinen Schuss konnte der Torwart klasse parieren. Das 1:1 fiel dann aus dem Nichts. Einen langen Abschlag des Torhüters und ein Missverständnis der neu formierten Abwehr (Gieseler und K.Brecht fehlten) brachten Berkau zurück ins Spiel (33‘). Vor der Pause traf der FSV dann zwar noch einmal das Tor, doch Markus Bröker stand im Abseits.

Nach dem Pausentee kam der FSV mit einer ganz anderen Körpersprache zurück. Auch weil nun Möbius mit von der Partie war. Logischerweise ließ das 2:1 nicht lange auf sich warten. Einen Freistoß aus 20 Metern hämmerte Benjamin Döring dem Torwart zwischen die Augen. In der 55. Minute war es wieder ein langer Ball, der den FSV vor größere Probleme stellte. Der Schuss ging allerdings weit am Tor vorbei.

In den folgenden Minuten hätte der FSV auf 3:1 erhöhen müssen. Doch Markus Bröker schoss zweimal knapp am Tor vorbei. In der 69. Minute landete ein Ball der Berkauer wieder an der Latte, er konnte jedoch von der FSV-Abwehr geklärt werden. Eine viertel Stunde vor dem Ende war es Möbius der den Torwart mit einem 25-Meter-Freistoß prüfte. Zwei Minuten später hatte er nach Zuspiel von T.Leppin selbst die Chance auf 3:1 zu erhöhen, doch wieder war im letzten Moment ein KSG-Bein dazwischen.

Wenn man die Dinger vorne nicht macht, wird man hinten dafür bestraft. In der 80. Minute führte wieder ein Missverständnis zwischen T.Leppin und Bauz zum 2:2-Ausgleich. Naom war der Nutznießer dieser Situation und ließ seine Farben jubeln. Die Schlussoffensive des FSV sollte nun folgen. Doch weder Rollenhagen, noch Gennermann trafen für ihre Farben zum Sieg. Somit bleibt es bei der Negativ-Serie gegen die KSG aus Berkau – mindestens bis zum Rückspiel am 28.04. in Havelberg.

FSV: Bauz – Ebel (Stamer), Gennermann, T.Leppin, Rateitschak, Rollenhagen, Döring (Schluricke), Dreisow, S.Leppin, Nowak (Möbius), Bröker

Gelbe Karte: Dreisow

Torfolge: 0:1 T.Leppin (19‘), 1:1 (33‘), 1:2 Döring (50‘), 2:2 Naom (80‘)

Impressione: