18. Mai 2017
  • Havelberger D-Jugend-Fußballer sind auf Medaillenkurs (Volksstimme)
Am Sonntag wurde der bis dahin unbesiegte Spitzenreiter Saxonia Tangermünde U 13 deutlich bezwungen / Erste Hälfe war entscheidend
 
Havelberg (dha) ● Die D-Junioren des FSV Havelberg haben gute Chancen, die Fußballsaison in der Kreisliga mit dem Gewinn einer Medaille zu krönen. Voraussetzung dafür ist, dass sie in den letzten drei Punktspielen in der Meisterrunde – davon zwei zu Hause – weiterhin auf einem erfolgreichen Kurs steuern. Beim jüngsten Punktspiel am Sonntag im Havelberger Mühlenholz hatten sie den bis dato ungeschlagenen Spitzenreiter Saxonia Tangermünde U13 zu Gast. Und schickten diesen überraschend deutlich geschlagen vom Feld. Denn am Ende triumphierten die Domstädter mit 4:0. Entsprechend groß war ihr Jubel. 
Den Grundstein für diesen Erfolg hatte Tim Brüshafer mit seinem Führungstor schon nach gut zwei Minuten gelegt. Auch danach machten sie weiter Druck auf das Tangermünder Tor und beeindruckten ihren Gegner damit sichtlich. Es dauerte nicht lange, da führte der FSV bereits mit 2:0. Vin Schilling hatte sich an der Grundline durchgesetzt und versuchte es mit einem Torschuss aus spitzem Winkel. Mit Unterstützung eines Tangermünders, der das Leder noch etwas abfälschte, landete der Ball im Netz. Jonas Richter legte wenige Minuten später zum 3:0 nach – die Gäste wurden zu diesem Zeitpunkt vom FSV regelrecht vorgeführt. Havelbergs Schlussmann Janne Bloch musste sein Können in der ersten Hälfte lediglich einmal unter Beweis stellen, als er in einer 1:1-Situation der Sieger blieb.
Das änderte sich in Halbzeit zwei. Denn in dieser waren die Tangermünder hellwach, wollten das Ergebnis freundlicher gestalten. Janne Bloch stand so immer wieder im Mittelpunkt, aber auch Latte und Pfosten retteten für ihn mehrmals. Den Gästen klebte förmlich das Pech am Schuh. Den Havelbergern allerdings nicht. Denn Tim Brüshafer nutzte eine sich ihm bietende Gelegenheit eiskalt zum 4:0. Erstmals in der Saison blieb der FSV ohne Gegentor
 
Quelle: Volksstimme 18.05.2017