2. Juni 2016
  • Meisterrunde der F-Jugend - Kein guter Tag für den FSV

F-Junioren kassieren gegen Lok Stendal zu Hause zehn Gegentore

 

Havelberg (Anja Schulz) - Keinen guten Tag hatte die F-Jugend des FSV Havelberg im Kreisliga-Heimspiel gegen Lok Stendal erwischt. In dieser von Beginn an schnellen Partie kamen die Platzherren nicht zum Zuge. Die Zuordnung stimmte nicht, oft standen sie weit weg vom Gegner. Das wiederum gab den Stendalern Räume. Sie kamen immer wieder gefährlich nah vor den Havelberger Kasten. Bereits in der 1. Minute ging ein Schuss nur knapp am Tor vorbei. Die Abwehr des FSV war ein ums andere Mal gefragt.
In den ersten Minuten fand die Begegnung nur auf Domstädter Seite statt. In der 3. Minute gab es eine tolle Parade von Leon Plötz im Tor des FSV, doch den Nachschuss konnte er nicht mehr abwehren; die Gäste gingen in Führung. Die Havelberger versuchten, dran zu bleiben. In der 8. Minute, nach guter Einzelleistung von Moritz Oppermann, war zum ersten Mal der Keeper der Stendaler gefragt. Dieser konnte das Leder noch mit den Fingerspitzen über das Tor lenken. Die folgende Ecke für die Platzherren blieb ungenutzt. Auf der anderen Seite war man erfolgreicher: Stendal erhöhte auf 2:0. Das brachte die Havelberger völlig von der Rolle. Die Gegentore fielen jetzt Schlag auf Schlag. In der 12. Minute traf Lok bereits zum 5:0. Aber nicht jeder Schuss war ein Treffer. Leon Plötz im Kasten war oft zu Stelle und zeigte tolle Paraden. Zur Halbzeit hieß es 6:0 für die Gäste.
In der zweiten Hälfte ging es unverändert weiter. In der 28., 31. und 32. Minute fielen weitere Lok-Treffer. Dann probierte es Moritz Oppermann allein, scheiterte aber. Nur Sekunden später spielte er das Leder in den Lauf von Sarina Stage. Ihr Schuss ging knapp am rechten Pfosten vorbei. In der letzten Minute waren die Stendaler noch einmal erfolgreich und schoben zum 10:0-Endstand ein.

 

FSV Havelberg: Leon Plötz; Mattis Görn, Sarina Stage, Violet Neumann, Jonah Hickisch, Pia Schulz, Damian Manske, Julian Neumann, Justin Gerstmann, Fin-Luca Silcher, Moritz Oppermann.