TUS Woltersdorf - FSV Havelberg 3:0 (2:0)
Hinrundensieg konnte nicht bestätigt werden
Woltersdorf/Havelberg (anf). Zu ihrem dritten Auswärtsspiel dieser Rückrunde reisten die FSV-Damen am Samstag zum Tabellennachbarn TUS Woltersdorf. Bei bestem Fußballwetter und gut besetztem Kader wollte das Trainergespann um Döbbelin und Schröder wie in der Hinrunde als Sieger vom Platz gehen.
Hochmotiviert startete die Mannschaft in das Spiel, jedoch zeigte sich sehr schnell, dass die Elf aus Woltersdorf stark in die Zweikämpfe ging und sich immer wieder gefährlich nah vors Tor passte, wo Torwartin Janine Gelewski mit Paraden den Kasten sauber hielt. In der 18. Minute konnte Gelewski einen Torschuss noch abwehren, aber der Nachschuss landete, einer inkonsequenten Abwehrleistung geschuldet, unhaltbar im Tor - 1:0. Bereits zehn Minuten später musste der FSV einen weiteren Gegentreffer hinnehmen. Wieder einmal konnte der eigentliche Torschuss durch die Havelberger Schlussfrau abgewehrt werden, aber auch dieser Nachschuss einer schlecht gedeckten Stürmerin wurde gekonnt eingeschoben - 2:0. Doch der FSV ließ sich davon nicht unterkriegen und konterte bereits eine Zeigerumdrehung später mit einem schnellen Angriff. Stürmerin Stephanie Schulz bekam den Pass in die Spitze und stand allein vorm Torwart, leider ging ihr Torschuss nur knapp am Tor vorbei. Somit ging der FSV mit einem 2:0 Rückstand in die Pause.
Nach der Halbzeit wurde auf Havelberger Seite umgestellt. Die bisher stark agierende Fränze Malzahn rückte als Verstärkung in die Abwehr und Tina Rollenhagen übernahm wieder den rechten Lauf. Diese Umstellung sollte sich gleich zu Beginn bewährt machen, als Nora Engel nur knapp die Chance zum 2:1 verpasste. Durch eine Unstimmigkeit in den Havelberger Reihen konnte sich Woltersdorf erneut vors Gästetor passen und zum 3:0 einschieben. Dieses Gegentor rüttelte nun endlich auch die letzte Spielerin wach und es wurde wie in den bisherigen Partien ein Kampfgeist entwickelt, der durch eine klasse Teamleistung zur Geltung kam. Spielerinnen wie Luci Kunert oder Josepha Wagner kamen immer wieder gefährlich nah vors Tor. In der 70. Minute stand dem Anschlusstreffer nur der Pfosten im Weg und der Nachschuss ging knapp übers Tor. Die letzte Viertelstunde war noch einmal geprägt durch Angriffe der Hausherrinnen, jedoch konnten alle Torversuche geklärt werden.
Wieder einmal hieß es “schwach angefangen - stark geendet”. Erst ein 3:0 rüttelte den FSV wach, um eine starke Mannschaftsleistung abzurufen. Diese Einstellung sollte schnellstens abgelegt werden, um in den bevorstehenden Partien der Rückrunde wieder einmal als Sieger vom Platz zu gehen.
Tore: 1:0 (18’), 2:0 (30’), 3:0 (48’)
FSV: Janine Gelewski - Franziska Schröder, Annegreth Fritze, Nora Engel, Carolin Schulze - Fränze Malzahn - Maria Nowak, Fabienne Hamel, Josepha Wagner, Tina Rollenhagen - Stephanie Schulz (Luci Kunert)

