SG Beetzendorf/Immekath – FSV Havelberg 11:0 (2:0)
FSV unterliegt deutlich in Unterzahl
Immekath/Havelberg (tr). Nach zwei spielfreien Wochenenden bestritten die Frauen des FSV Havelberg am vergangenen Sonntag ihre letzte Partie der Hinrunde. Auf dem Programm stand ein Auswärtsspiel bei der SG Beetzendorf/Immekath, dem Tabellendritten. Allerdings mussten die Domstädterinnen die Fahrt ohne etatmäßigen Torwart und nur zu zehnt antreten, da zahlreiche Spielerinnen krankheits- und arbeitsbedingt fehlten. Deshalb hieß das erklärte Ziel gegen den ohnehin starken Gegner: den Schaden minimieren. Während das in der ersten Hälfte noch sehr gut gelang, brachen in der zweiten Halbzeit alle Dämme.
Da seit dieser Saison die Regel, dass sich die gegnerische Mannschaft der Spieleranzahl anpassen muss, nicht mehr gilt, spielten die Havelbergerinnen also in Unterzahl. Dennoch starteten die FSV-Damen motiviert und kämpferisch in die Partie und machten es der SG nicht leicht. Die gesamte Mannschaft arbeitete defensiv gut mit und auch Ersatzkeeperin Josepha Wagner, die viele Schüsse aus der zweiten Reihe abwehren musste, behauptete sich immer wieder. Nur in der 18. und 24. Spielminute führte das Drängen der Gastgeberinnen auch zum Torerfolg, so dass der Halbzeitstand von 2:0 hergestellt war.
Leider gelang es den Domstädterinnen nicht die klasse Leistung auch nach dem Pausentee beizubehalten. Obwohl sie sich zu keinem Zeitpunkt aufgaben, kam es durch Probleme in der Zuordnung, teilweise fehlende Konzentration und individuelle Fehler immer wieder zu Torchancen für Beetzendorf/Immekath, vor allem nach langen Bällen und Pässen in die Schnittstelle. Das nutzten die Gäste eiskalt aus und netzten im Schnitt alle fünf Minuten ein, so dass sie die FSV-Frauen am Ende mit 11:0 vom Platz fegten.
Beim Abschied in die Winterpause sollten sich die Havelbergerinnen von diesem Spiel am besten nur die gezeigte Moral in Erinnerung behalten und die Rückrunde dann hoffentlich wieder mit voller Besetzung beginnen.
Torfolge: 1:0 (18`), 2:0 (24`), 3:0 (49`), 4:0 (50`), 5:0 (55`), 6:0 (58`), 7:0 (60`), 8:0 (65`), 9:0 (70`), 10:0 (73`), 11:0 (87`)
FSV: Josepha Wagner– Franziska Schröder, Fränze Malzahn, Annegreth Fritze, Carolin Schulze – Tina Rollenhagen – Fabienne Hamel, Janine Gelewski, Maria Nowak – Luci Kunert

