Havelberg (asc)â— Auch auf dem gegnerischen Rasen bei Post Stendal war die Siegesserie der FJugend
des FSV Havelberg in dieser Kreisliga-Saison nicht zu stoppen. Von Beginn an dominierten die Havelberger
das Spiel. Die Stendaler griffen kaum merklich ein. Die Gäste konnten ihr Spiel von der ersten Minute an selbst gestalten. Sie erarbeiteten sich eine nach der anderen Möglichkeit und kamen schnell zu ihren
Treffern. In der 4. Spielminute war es Moritz Oppermann, der für den FSV einnetzte. Danach Leon Mathewes, der in der 7. und 8. Spielminute im Alleingang die Havelberger weiter in Führung brachte. Es passte wieder alles zusammen. Die Abwehr stand sicher. Auf den Positionen überzeugten Mattis Görn und Julian Neumann. Die Pässe von Leon Plötz, Sarina Stage und Pia Schulz fanden ihr Ziel. Die Havelberger schossen aus allen Positionen, einige Schüsse gingen nur knapp am Tor vorbei oder der
Torhüter der Stendaler wehrte erfolgreich ab.
In der 15. Spielminute dann wieder ein Treffer für Leon Mathewes, der einen Abpraller vom Stendaler Torwart gnadenlos ausnutzte und zum 0:4 einschenkte. Nur zwei Minuten später legte er auf Moritz Oppermann ab, der zum 0:5 traf. Nach der Auswechselung auf einigen Positionen herrschte ein kurzes Durcheinander in den Havelberger Reihen – was die Gastgeber auszunutzen wussten und mit zwei schnellen Toren aufschlossen. Zum Ende der ersten Halbzeit stand
es nun 2:5.
Nach einer kurzen Pause ging es mit der Startacht in die zweite Halbzeit. Einige Minuten nach dem Wiederanpfiff waren es die Havelberger, die mit zwei schnellen Toren die Führung weiter ausbauen
konnten. Torschütze war wieder Leon Mathewes. Eine weitere Chance für die Stendaler klärte der FSV-Schlussmann gekonnt. Kurz darauf wurde Leon Mathewes zu Fall gebracht, der Unparteiische entschied
auf Freistoß, welchen der Gefaulte selbst verwandelte.
Zwei Minuten vor Ende der Partie gelang den Gastgebern noch ein Anschlusstreffer. Aber die Domstädter ließen sich nicht beeindrucken und versuchten es Sekunden vor Ende auch noch mal: Paul Kühne schnappte sich das Leder und dribbelte los, er sah den freistehenden Fin-Luca Silcher, der aber am Torwart scheiterte. Beim Schlusspfiff konnten die Kicker vom FSV ihren 3:8-Sieg bejubeln.
Quelle: Volksstimme vom 4. November 2015 / Foto: Anja Schulz

