A-Junioren des FSV wiederholen in Wusterwitz in souveräner Manier ihren Vorjahreserfolg von Rathenow
Trophäe bleibt für ein weiteres Jahr in Havelberg
Die A-Junioren des FSV Havelberg brachten am Pfingstmontag das Kunststück fertig, den Buga-Junior-Trophy-Cup in ihrer Altersklasse zum zweiten Mal in Folge zu gewinnen. Beim Turnier in Wusterwitz blieb die Mannschaft von Marcel Bednarczyk und Christian Müller als einzige ohne Punktverlust.
Havelberg/Wusterwitz (dh). Wer hätte das gedacht: Die A-Junioren aus Havelberg haben in der Buga-Cup-Serie zum zweiten Schlag ausgeholt. Nach dem Turniersieg in Rathenow im Vorjahr ließen sie am Montag auch in Wusterwitz nichts anbrennen und holten sich in souveräner Manier erneut den großen Wanderpokal.
Gleich in der ersten Partie – die Spielzeit auf Kleinfeld betrug jeweils 20 Minuten – verlangte ihnen der BSC Rathenow allerdings alles ab. Nach einer Unachtsamkeit in der Havelberger Hintermannschaft führte der Gegner bereits nach 90 Sekunden mit 1:0. Doch Steven Kleinat sorgte wenige Minuten später für den Ausgleich. Sekunden vorher gerade erst als Einwechsler aufs Feld gekommen, ließ er dem BSC-Torhüter mit einem satten Schuss keine Chance. Anschließend bot sich vor allem Benjamin Döring immer wieder die Gelegenheit zum 2:1, doch seine Zielgenauigkeit ließ (noch) zu wünschen übrig.
Auf der anderen Seite machten es die Rathenower besser. Fast mit dem Pausenpfiff gingen sie erneut in Führung. Die Domstädter rannten damit zu Beginn des zweiten Abschnitts erneut einem Rückstand hinterher. Das mannschaftliche Engagement des FSV wurde jedoch belohnt: Benjamin Döring schmetterte von der Strafraumgrenze einen Freistoßball in die Maschen – 2:2. Kurz darauf vergaben der Schütze sowie Steffen Putze zwei weitere glasklare Gelegenheiten. Mit dem 3:2 von David Stamer und dem 4:2 von Steffen Putze machte das Team den Arbeitssieg gegen einen stets gefährlich bleibenden Gegner dann aber doch noch perfekt.
Gegen den Gastgeber Blau-Weiß Wusterwitz klärten die Blauen aus der Domstadt etwas schneller die Fronten. Steffen Putze sorgte nach herrlichem Anspiel von Benjamin Döring für die Führung, und Döring selbst brachte seine Mannschaft dann mit einem Traumtor – einem Sonntagsschuss von der linken Angriffsseite aus gut 40 Metern – endgültig auf die Siegerstraße. Auch das Anschlusstor der Hausherren gleich nach Beginn der zweiten Spielhälfte konnte daran nichts ändern. Denn Steffen Putze stellte seine Torjägerqualitäten nun bestens unter Beweis, machte mit dem 3:1 und 4:1 alles klar. Der zweite Wusterwitzer Treffer stellte nur noch Ergebniskosmetik dar.
Im Abschlussspiel gegen den Brandenburger SC Süd 05 reichte den Havelbergern ein Remis zur Pokalverteidigung. Doch auf solches Taktieren wollten sie sich nicht einlassen, sondern ihre blütenweiße Weste behalten. Alle Segel wurden somit auch in dieser Partie auf Sturm gesetzt. Für das erste Achtungszeichen sorgte allerdings der BSC, doch Melvin Fenske im FSV-Tor schwang sich zu einer großen Parade auf. Wenig später liefen die Maschinen von Benjamin Döring und Steffen Putze dann wieder auf Hochtouren. Döring traf zum 1:0 ins Netz, Putze nach einem prima Anspiel von Kenny Jährling zum 2:0.
Den Brandenburgern gelang es, auf 1:2 zu verkürzen, doch Steffen Putze hatte sein Pulver an diesem Tag noch nicht verschossen. In der letzten Minute schoss er sein Team mit dem Treffer zum 3:1 regelrecht in den siebten Himmel. Die Havelberger konnten jubeln – und den zum Turnier mitgebrachten Wanderpokal wieder mit nach Hause nehmen.
Alle Spiele
BSC Rathenow - FSV Havelberg 2:4
Brandenburger SC Süd 05 - SV Blau-Weiß Wusterwitz 3:0
FSV Havelberg - SV Blau-Weiß Wusterwitz 4:2
Brandenburger SC Süd 05 - BSC Rathenow 1:2
FSV Havelberg - Brandenburger SC Süd 05 3:1
BSC Rathenow - SV Blau-Weiß Wusterwitz 3:2
Endstand
FSV Havelberg (9 Punkte, 11:5 Tore)
BSC Rathenow (6 Punkte, 7:7 Tore)
Brandenburger SC Süd 05 (3 Punkte, 5:5 Tore)
SV Blau-Weiß Wusterwitz (0 Punkte, 4:10 Tore)

