Frauen
4. Oktober 2017
  • 4. Spieltag Kreisliga - FSV-Damen scheitern knapp am Vorjahressieger

4. Spieltag Kreisliga: FSV Havelberg - FSV Veritas Wittenberge/​Breese 0:2 (0:1)

FSV-Damen scheitern knapp am Vorjahressieger

Havelberg (anf). Am vergangenen Sonntag stand für die Damen des FSV Havelberg die erste richtige Bewährungsprobe auf dem Plan. Vorjahressieger FSV Veritas Wittenberge/​Breese gastierte in der Domstadt und nahm in dieser Partie klar die Favoritenrolle ein. Die Mannschaft um Kapitänin Anne Glaser wollte auf keinen Fall sang- und klanglos untergehen und so stellte man sich auf eine laufintensive Abwehrarbeit ein.

Trotz passender Einstellung auf Seiten der Gastgeber war man bereits in der 3. Spielminute einem geschickt erspielten Konter der Gäste nicht gewappnet und kassierte den ersten Gegentreffer kurz nach Anpfiff – 0:1. Die Führung des Gegners sorgte aber innerhalb des FSV-Teams für noch mehr Motivation und Spielfreude. Endlich traf man im Verlauf der Saison auf einen Gegner, der zwar unumstritten spiel- und laufstärker war, jedoch dafür sorgte, dass der FSV zur alten Stärke zurückfand. Die gesamte erste Halbzeit war geprägt von sehr guten Angriffsmöglichkeiten der Gäste aus Wittenberge. Mit starkem Abwehrverhalten, einer klasse Torfrau und etwas Glück machte man es den Gästen aber doch schwerer als zu Beginn erwartet. Die einzige Chance für den FSV erarbeitete man sich bereits in der 7. Minute, als Fränze Malzahn in guter Schussposition den Ball knapp übers Tor setzte.

In der zweiten Halbzeit schwanden zwar zunehmend die Kräfte seitens der Domstädter, aber der Kampfgeist blieb. Sogar weitere Torchancen eröffneten sich und man kam endlich auch aus der eigenen Hälfte heraus und schnupperte die Luft vorm Gästetor. In der 43. Minute war es Stephanie Schulz, die den doch verdienten Anschlusstreffer auf dem Fuß hatte. Aus ca. 25m Entfernung zimmerte Schulz den Ball in den rechten Winkel, doch die Torfrau aus Wittenberge konnte den Ball gerade noch zur Ecke klären. Aber auch die Gäste drehten noch einmal auf. In einem starken Spielzug dribbelte sich eine Wittenberger Spielerin durch die gesamte Abwehr des FSV und vollendete zum 0:2. Kurz vor Abpfiff der zweiten Hälfte sammelte der FSV noch einmal alle verfügbaren Kräfte und kämpfte sich gefährlich nah vors Tor. In der 57. Minute war er wieder Malzahn, die durch eine gute Hereingabe von Luci Kunert den Anschlusstreffer hätte erzielen können. Aber auch die Passgeberin aus der vorangegangen Aktion hatte nur ein paar Zeigerumdrehungen später eine klasse Chance den Ball per Kopf einzunicken. Leider ging auch dieser Ball knapp am Gästegehäuse vorbei. In der 62. Minute machten sich dann die schwindenden Kräfte klar bemerkbar, als Fabienne Hamel allein auf der linken Seite Richtung Torwart tänzelte und beim Abschluss den Ball direkt in die Arme der Torhüterin passte.

Alles in allem kann die Mannschaft mit erhobenem Haupt aus dieser Partie gehen. Klar ist, dass es dem FSV noch an taktischem Geschick fehlte, um das Spiel der Wittenbergerinnen schneller zu durchschauen und Fehler eher zu nutzen. Dennoch kann jede Spielerin stolz auf ihre Leistung sein und mit noch stärkerem Kampfgeist in die nächste Begegnung gehen. Am nächsten Sonntag gastiert der FSV Havelberg beim MSV 1919 Neuruppin und sollte seine gewonnene Motivation auf keinen Fall zu Hause lassen.


Tore: 0:1 (3´), 0:2 (51‘)

FSV: Janine Falck - Annegreth Fritze, Anne-Katrin Glaser, Maria Nowak - Fränze Malzahn, Fabienne Hamel, Stephanie Schulz (Luci Kunert)